anwaltliche Leistungen

anwaltliches Leistungsangebot im Medizinrecht

 

Im Arzthaftungsrecht berate ich Sie präventiv, mithin vor einem beabsichtigten medizinischen Eingriff. Daneben bei der Prüfung Ihrer Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld aufgrund Behandlungsfehler und setze diese gegenüber Ärzten, Kliniken bzw. gegenüber deren Haftpflichtversicherern durch.

 

Erstberatung – Umfang und Kosten

Im Rahmen des Erstberatungsgesprächs analysieren wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation und die medizinische Behandlung, die Sie erfahren haben daraufhin, ob sich daraus Behandlungsfehler ergeben. Zentraler Ansatz im Arzthaftungsrecht sind sonach Behandlungsfehler – sei es in der Gestalt von Aufklärungsfehlern,  Befunderhebungsfehlern, Diagnosefehlern und Therapiefehlern.

 

Ergeben sich Anhaltspunkte für Behandlungsfehler, berate ich Sie über die Möglichkeiten, Ihre Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gegenüber den betreffenden Ärzten, Kliniken bzw. deren Haftpflichtversicherung durchzusetzen. Insbesondere berate ich Sie über die von Einzelfall zu Einzelfall unterschiedlichen taktischen und rechtlichen Möglichkeiten, Ihre Ansprüche gerichtlich oder außergerichtlich durchzusetzen.
Fragen der Einschaltung von MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen), der Einschaltung der Schlichtungskommission oder Privatgutachtern sowie der Beweisbarkeit sind hier zu erörtern.

 

Ferner die Kosten der anwaltlichen Vertretung, die voraussichtlich auf Sie zukommen können.   Ebenso prüfe ich Sie für Sie die Möglichkeiten der Prozesskostenhilfe bzw. Kostenübernahme durch Ihre Rechtschutzversicherung, sofern Sie rechtschutzversichert sind.

 

Dieses erste Beratungsgespräch ist für Sie unverbindlich und ohne jegliche Verpflichtung; ein Mandatsverhältnis wird hierdurch nicht begründet. Vielmehr entsteht Ihnen lediglich die sog. Erstberatungsgebühr nach RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) in Höhe von maximal € 190,00 zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

 

Erstberatung als Präventivberatung

Präventivberatung bietet sich an, denn viele medizinische Eingriffe sind planbar und gerade nicht unaufschiebbar. Hier lohnt es sich regelmäßig, den in Frage stehenden Eingriff, Risiken und Alternativen genau zu hinterfragen.
Bereiten Sie medizinische Eingriffe gut vor; dokumentieren Sie insbesondere bei stationären Aufenthalten die jeweilige medizinische Handlung, Medikation, die Namen des Sie betreuenden Personals und halten Sie Ihre jeweiligen subjektiven Eindrücke fest.

 

im Mandat

Entscheiden wir uns nach dem Erstberatungsgespräch, gemeinsam für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche aufgrund von Behandlungsfehlers vorzugehen, werde ich auch „nach außen hin“ für Sie tätig.

 

Juristische Überprüfung Ihrer Behandlungsunterlagen:

Hierbei fordere ich zunächst Ihre kompletten Behandlungsunterlagen an und  prüfe, ob die Dokumentation den juristischen Anforderungen genügt.
Ferner prüfe ich Ihren Behandlungsvertrag hinsichtlich juristisch ordnungsgemäßer Aufklärung und Einwilligung.
Weiter gilt es, Ihren Behandlungsverlauf medizinisch nachzuvollziehen; dies ggf unter Einschaltung Ihrer Krankenkasse und/ oder eines Privatgutachters.
An dieser Stelle können Sie wertvolle Beiträge zu der Analyse des Behandlungsverlaufs erbringen. Dies,  indem Sie entsprechende Gedächtnisprotokolle über den chronologischen Ablauf Ihrer Behandlung fertigen. Ideal ist, wenn Sie hier Details über die jeweiligen Abschnitte Ihrer Behandlung sowie über die an Ihrer Behandlung beteiligten Personen festhalten. Sehr wesentlich sind in diesem Zusammenhang regelmäßig auch Ihre jeweils individuelle Eindrücke, die Sie  im Rahmen der jeweiligen Behandlungsabschnitte und über die daran jeweils beteiligten Personen gewonnen haben.
Dies mit dem Ziel, konkrete Behandlungsfehler und deren Kausalität für den Ihnen entstandenen Schaden auch juristisch nachzuweisen. Und  in der Folge Ihre Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz zu beziffern und effektiv durchzusetzen- sei es außergerichtlich oder gerichtlich.

 

Beziffern von Schadensersatz und Schmerzensgeld

Dabei dürfte die Bezifferung des Ihnen zustehenden Schmerzensgeldes und Ihrer Schadensersatzansprüche neben der Herausarbeitung des Behandlungsfehlers den anspruchsvollsten Teil meiner Arbeit darstellen.
Denn Schadensersatz und Schmerzensgeld lassen sich regelmäßig nur für jeden einzelnen Mandanten individuell bestimmen.
Dies insbesondere deshalb, weil Schmerzensgeld und Schadensersatz zumindest materiell den durch den Behandlungsfehler entstandenen Schaden kompensieren sollen. Das bedeutet, dass Ihre bisherigen Lebensumstände vor dem Behandlungsfehler mittels  Schmerzensgeld und Schadenersatz nach dem Behandlungsfehler zumindest in finanzieller Hinsicht weitest möglich wieder hergestellt werden sollen. So fließen in die Bezifferung von Schadensersatz regelmäßig Kriterien wie Verdienstausfall, Haushaltsführungsschaden, Vermehrte Bedürfnisse, Pflegekosten und Pflegemehraufwand, Unterhaltsschaden, etwaige Beerdigungskosten für einen Angehörigen, sowie sonstige Kosten für  Fahrkosten für Krankenbesuche und Zuzahlungen ein.  Zugleich bemisst sich das Schmerzensgeld konkret an Ihrer individuellen Situation, Ihr Leben trotz Behandlungsfehler zu meistern und wieder neue Lebensqualität zu empfinden.

 

Durchsetzung von Schadensersatz und Schmerzensgeld

  • außergerichtliche Durchsetzung von Schadensersatz und Schmerzensgeld

 

Für die Geltendmachung von Schadensersatz und Schmerzensgeld  nach Behandlungsfehlern bietet sich regelmäßig zunächst der außergerichtliche Weg an. Idealerweise ist dies ein gemeinsames Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt und/ oder der Klinik.  Gegebenenfalls auch ein Anschreiben an Arzt und/ oder Klinik mit der Darstellung des Behandlungsfehlers sowie des geforderten Regulierungsbetrags in der Gestalt von Schmerzensgeld und Schadensersatz.

 

Parallel dazu die Verhandlung mit der Haftpflichtversicherung Ihres Arztes bzw. der Klinik über eine entsprechende Abschlagszahlung oder Abfindung.

 

Gerichtliche Durchsetzung von Schadensersatz und Schmerzensgeld

Ist im Einzelfall eine außergerichtliche Lösung nicht möglich, vertrete ich Sie selbstverständlich auch bundesweit vor dem jeweiligen Gericht als Kläger. Hier berate ich Sie umfassend über das jeweilige Prozessrisiko sowie den konkret zu erwartenden Prozessverlauf.